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#1
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Zitat:
Hier bestünde für den Arbeitgeber ja die Gefahr das er eine absolute Nullnummer einstellt und bei den heutigen Regelungen was Kündigungsschutz, Versicherungen etc. angeht (ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich da nicht wirklich den Überblick darüber habe was da alles notwendig ist, aber ich muss an dieser Stelle einfach mal mutmaßen das es nicht so einfach ist, korrigiert mich wenn jemand da genauer Bescheid weiß) ein unnötiger und vielleicht sogar teurer Verwaltungsakt, ganz abgesehen von der verlorenen Zeit, wo man eine bessere Arbeitskraft hätte einstellen können. Also was spricht dagegen als Arbeitgeber darauf zu pochen das jemand wirklich nachweisen kann das er besonders qualifiziert für einen Job ist, und da bieten sich der Einfachheit halt diese besonderen Bescheinigungen an. (Ich hoffe ich habe jetzt in etwa überhaupt die Richtung getroffen die du meintest und bin nicht völlig abgewichen). Sicherlich war damals alles einfacher, man konnte sich einstellen lassen konnte aber genauso leicht auch wieder gefeuert werden, in unserer heutigen Zeit brauchen die Unternehmen aber eine Gewisse Konstanz von den Arbeitnehmern die ebenfalls Konstanz wollen mal ganz zu schweigen und die kann nur dadurch gegeben werden, dass man dem Arbeitnehmer zusichert nicht so leicht gekündigt und auf die Straße geworfen zu werden, im Gegenzug dazu will der Arbeitgeber jedoch die Bestätigung haben das er hier jemanden einstellt auf den er sich verlassen kann und wie will jemand das bitte ohne standartisierte Qualifikationen nachweisen? Ich will das System wie es jetzt ist nicht zum Himmel loben, sondern dir lediglich aufzeigen, dass das System von damals das du hier so anpreist einfach nicht mehr an die Anforderungen von Arbeitgeber und -Nehmer von heute passt. Versetz dich einmal in die Rolle eines IT-Arbeitgebers, bei dem sich 500 Leute auf einen Job bewerben. Wie würdest du vorgehen umd ie Zahl der Bewerber zu reduzieren wenn man davon ausgeht das 250 der Bewerbungen Rechtschreibfehler aufweisen und/oder einen Schuldabschlussschnitt von unter 3,0 besitzen, diese also wegfallen. Würdest du jetzt die restlichen 250 Leute die sich beworben haben alle zu einem Bewerbungsgespräch einladen um rauszufinden ob sie schon einmal an einem PC gesessen haben oder wissen wie man eine Festplatte auf Fehler überprüft? Na dann wirste ne ganze Weile zu tun haben! Um solche gigantischen Zahlen von vornherein zu reduzieren werden vorqualifikationen wie Praktika im IT Bereich oder Berufsausbildungen, Internetführerscheine und ähnl9iches verlangt um 2 Ziele zu verfolgen: Zum einen von vornherein die Zahl der Teilnehmer zu reduzieren um den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten, und zum andern sicher zu stellen ohne weiteren Aufwand, dass die Leute mit dem Internet umgehen können und grundsätzliche Dinge über PC's wissen. Man Mein Posting ist schon wieder länger geworden also ich es eigentlich wollte. Was meine politische Gesinnung angeht muss ich sagen, dass ich Grundsätzlich dazu ungern etwas so lange Zeit vor einer Wahl sage, da ich persönlich nicht auf Diskussionen stehe in denen ich meine vorraussichtliche Wahl verteidigen muss solange es keine Partei in Deutschland gibt hinter der ich mich zu 100% stellen würde, aber vielleicht überzeugt ihr mich ja doch noch das ich euch verrate welche Partei ich derzeit vorhabe zu wählen ;o). |
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#2
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es würde mich jedenfalls sehr stark wundern, wenn du links von der cdu wählen würdest^^
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#3
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Naja, ich wähle auf jeden Fall nicht rechts von der CDU!
*durchschaut* |
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#4
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Moby hat das ziemlich gut erklärt, nur ist es in der Realität gar noch krasser.
Habe vor kurzem mit einer Personalassistentin geredet (IT-Branche) und die hat mir gesagt, wenn sie 100 Bewerbungen bekommen: 50 davon landen direkt im Papierkorb weil man schon am Briefumschlag erkennt das sich da jemand überhaupt keine Mühe gegen hat (falsche Ansprechspartner, schmudliger Umschlag oder andere Feher) 30 passen überhaupt nicht auf das Anforderungsprofil 10 haben extreme Lücken im Lebenslauf 5 haben keine Zeugnisbeilagen oder andere Bescheinigugen bei 5 stimmt dann alles und diese lädt sie zu einem Vorstellungsgespräch ein. Also nur 5 % der Bewerbungen sind wirklich für eine Firma interessant, da muss es halt selektiv und schnell gehen. Ist vielleicht im Einzelfall unfair, aber das ist die freie Marktwirtschaft (Angebot und Nachfrage). |
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#5
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Zitat:
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#6
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Klar geht das, da fallen mir spontan 4 Dinge ein die Rechts von der CDU sind:
npd, dvu, Republikaner, Schill-Partei (habe schon wieder vergessen wie die jetzt heissen^^) Im Übrigen habt ihr ja rausbekommen was ich wähle^^ Zur erinnerung: Ich wähle nicht rechts von der CDU, und ich wähle nicht links von der CDU, d.h. ? ;o) Zur Wunschkoalition: Ich denke wir sind in Deutschland an einem Punkt angekommen wo wir es uns nicht mehr leisten können noch mehr Zeit damit zu verbringen wie man Gewisse Reformen die einfach nötig sind finanzieren sollte, und es kontraproduktiv wäre irgendwelche komplizierten Steuern einzuführen und somit das ohnehin schon kompliziersteste Steuerrecht der Welt noch aufzubauschen. Ich bin daher für eine Mehrwertsteuererhöhung zur Senkung der Lohnnebenkosten, denn somit wird meiner Meinung nach der Konsum der arbeitenden Bevölkerung angekurbelt. Zur Erklärung, Die Mehrwertsteuererhöhung betrifft alle, sowohl Arme wie Reiche und Junge und Alte. Die Reichen kaufen halt teurere Sachen und bezahlen so einfach mehr MWST als die, die auf ihr Geld achten. Somit finde ich ist dies die gerechteste Steuererhöhung die man in Deutschland haben kann. Wenn durch dieses Geld was da in die Kassen kommt, die Lohnnebenkosten gesenkt werden, kann man ja davon ausgehen das mehr als 2% der Lohnnebenkosten gesenkt werden können, da lange nicht jeder der MWST zahlt (zahlt jeder bei jedem Einkauf (Umsatzssteuerpflichtige Betriebe ab 17000€ Umsatz im Jahr ausgenommen)), auch Lohnnebenkosten abzwacken muss, sondern nur der Teil der evölkerung der es im Augenblick nötig hat, nämlich die Arbeitende Bevölkerung, die die größte Konsumkraft hat. Somit steigt das, was ein Normalverbraucher im Monat in der Tasche hat um mehr als 2% zu dem Preis, das halt die Produkte 2% mehr kosten. Die Schwierigkeit daran ist es, das dem allgemeinen Dau näher zu bringen und zu erklären, denn wer nicht darüber nachdenkt, dass er eigentlich davon profitiert wird sein Konsum aus Angst zurückgehen weil er denkt alles ist teurer geworden, aber nicht merkt das er auch einfach prozentual deutlich mehr in der Tasche hat. Demnach wünsche ich mir eine Absolute Mehrheit der CDU/CSU ohne die FDP, da diese sich bei einer Steuererhöhung Querstellen würden! Außerdem bin ich der Meinung, das die CDU einfach gewinnen muss da sie die einzigartige Chance hat in Deutschland etwas zu verändern da sie sage und schreibe mindestens 2 Jahre lang jetzt die Chance dazu hat sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat eine Mehrheit zu besitzen und so Reformen auf den Weg zu bringen die in Deutschland nötig sind. Was die Kandidatenfrage angeht muss ich sagen, lieber Merkel als Schröder, denn Merkel hat was drauf. Wie ich darauf komme? Naja hochgeschlafen hat die sich jedenfalls nicht ^^ ![]() Ne mal im Ernst mit einer Kanzlerin Merkel kann ich leben auch wenn ich lieber Christian Wulff als Kanzler sehen würde. Geändert von moby3012 (08-07-2005 um 13:32 Uhr). |
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#7
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die Mehrwertsteuererhöhung ist wohl etwas vom unsozialsten was es überhaupt gibt (und ich bin absolut kein Sozialist). Die Reichen kümmert es nämlich wenig ob ein Produkt 2 oder 3 % mehr oder weniger kostet, aber Ottonormalverbraucher schon, vor allem wenn dies auf JEDES Produkt JEDEN Tag draufgeschlagen wird.
Steuererhöhung sind eh etwas vom dümmsten was es gibt - Kapital kennt keine Grenzen. Dann verlagert man halt sein Steuerdomizil ins Ausland (ich denke da an die Reichensteuer die die SPD einführen will bzw. noch erhöhen will). Also zum Thema MWSt-Erhöhung wäre ich voll auf der FDP-Linie (wenn ich den wählen könnte bzw. Deutscher wäre). Wie hoch wäre dann die MWSt in Deutschland eigentlich? Bei uns in der Schweiz beträgt sie 7,5 % - und ich finde das ist schon zuviel. (Die einzig wirklich faire Steuer, welche nicht bzw. wenig wirtschaftshemmend ist, ist die Erbschaftssteuer - über eine Erhöung darüber könnte man sprechen). |
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#8
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in deutschland würde die mehrwertsteuer dann 18 prozent betragen.
hoffen wir das es niemals zu einer schwarz-gelben regierung kommt. |
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#9
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Zitat:
Du hast meine Argumentation aber schon gelesen oder? ich sagte ich möchte eine MWSt-Erhöhung zur Senkung der Lohnnebenkosten, das heisst das das Geld was die kleinen mehr bezahlen auch wieder mindestens mehr in die Tasche bekommen, genau genommen sogar noch mehr, siehe meine Argumentation oben! ich bin hingegen, gegen die Ideen der CSU, die damit Haushaltslöscher stopfen will, denn somit würde man, und da stimme ich dir zu nur den kleinen Mann mit belasten, was völlig falsch wäre! Im Übrigen liegen wir in Deutschland mit unserer Mehrwertsteuer nur im unteren Mittelmaß in Europa: http://www.nettoeinkommen.de/mehrwert.htm, dafür haben wir jedoch genug andere Steuern^^ |
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#10
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aber wenn du das ganze nur umverteilst (mehr MWSt, dafür weniger Lohnnebenkosten) erreichst Du unter dem Strich gar nichts - im Gegenteil, je mehr umverteilt wird je mehr versickert irgendwo sinnlos.
Und wieso sowenig Fantasie? Man kann ja das einte tun (Lohnnebenkosten senken) und das andere auch lassen (die MWSt). Das einte hat ja keinen direkten Zusammenhang mit dem andern. Und Vergleiche sind ja immer nett - aber bitte vergleicht Euch doch mit den Besten und nicht mit dem Durchschnitt oder gar den Schlechtesten. ![]() |