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Wenn es darum geht wer die bessere Strategie bekommt, nachdem klar ist wer auf welchem Startplatz steht usw ist das Teamsache. Das ist ganz klar. Das macht Toyota ebenso wie alle anderen auch. Die haben Ralf auch nicht mit der besten Strategie ins Rennen geschickt, nachdem er beim Quali hinter seinem Teampartner landete.
Wenn es aber darum geht, dass man 2 Runden vor Ende den Bari per Funk da anlabert, dass er doch bitte mal eben vom Gas gehen soll, damit Michael ihn doch überholen könnte, ist das schon etwas anderes. Das Rennen ist fast gelaufen, Bari hat sich als eindeutig der bessere erwiesen, ihm wird der Sieg unter dem Hintern weggenommen, ohne, dass er sich da auch nur gegen wehren kann. Vertrag halt... In Erinnerung bleibt diese Leistung nicht lange. In späteren Jahren sieht man sich die Statistiken an und sagt "Ja, der Michael hat x Siege eingefahren, Bari ja nur y Siege." Da sind die Leistungen von Bari vergessen. Was muss in einem Menschen vorgehen, wenn er aus eigener Kraft mehrmals bewiesen hat, dass er ein Rennen in der Formel 1 (!!!) dominieren und auch gewinnen kann und 2 Runden vor Ende per Funk auf eine Klausel in seinem Vertrag hingewiesen wird, dass er doch bitte sehr den Sieg jemand anderen geben soll, obwohl dieser eigentlich schon genug Punkte besitzt und eh die WM anführt... Junker |
hätten schumi die punkte vom A1 ring am ende aber gefehlt, was dann? dann wäre die ganze wm verspielt.... und der A1-ring war damals das 5te oder 6te rennen. wie kann man da so argumentieren?
und ausserdem: vertrag ist vertrag und barrichello war sich darüber im klaren. und das aller wichtigste: schumi fand es selber nicht gut und seine gesten, barrichello auf´s podium zu stellen, waren ja wohl mehr als menschlich. daran sah man, dass er es so nicht wollte. warum also hass auf schumacher? |
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Das Publikum ist dort aber auch derb abgedreht. Wären die nicht abgedreht wär Schumi wohl auch nicht in Verlegenheit geraten. Und es war ja nicht der erste Rennen, wo Bari trotz erster Stelle rückstecken musste. ;)
Aber interssant wie wehleidig da die Fans Argumente suchen... :D Mir solls egal sein, da dies Jahr Alonso gewinnen wird. :p Junker |
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Sechs Jahre lang waren Michael Schumacher und Ferrari das Maß der Dinge in der Formel 1. Jetzt ist der rote Lack ab. Nach der Nullnummer beim Grand Prix von Spanien traut den Dominatoren der vergangenen Jahren keiner mehr die Titelverteidigung zu. "Michaels Zeit ist abgelaufen", lästerte sein ehemaliger Teamkollege Eddie Irvine. Und selbst Ralf Schumacher fällt seinem Bruder in den Rücken.
"So sehr ich mich über den achten Familien-Titel freuen würde - das wird nichts mehr. Michael ist zu weit weg von der Spitze", sagte der Toyota-Pilot in der 'Bild'-Zeitung. Tatsache ist: 34 Punkte liegen bereits zwischen dem siebenmalige Champion Schumacher und WM-Spitzenreiter Fernando Alonso. Noch nie in der Geschichte der Königsklasse hat ein Fahrer einen so großen Rückstand aufgeholt. In der Saison 1998 gelang es Michael Schumacher zwar einmal fast einen 22-Punkte-Rückstand auf Mika Häkkinen aufzuholen; den Titel holte sich im Finale dann doch der Finne im McLaren-Mercedes. |
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Schwer wirds dieses Jahr wirklich für Ferrari aber ich hab die Saison noch nicht abgeschrieben. Am problematischsten ist die Punktevergabe mitlerweile denn mit Siegen kann man kaum was gut machen solang der Konkurrent nicht ganz ausfällt... :blah: |
Prost: Michael hört nach der Saison auf Er kennt die Formel-1 wie seine Westentasche. Jetzt meldet sich der viermalige Weltmeister Alain Prost in der Diskussion um die Schumi-Krise zu Wort. Der Franzose ist überzeugt, dass Schumacher in fünf Monaten Schluss macht. "Ich gehe davon aus, dass Michael nach der Saison aufhört" sagt der 50-Jährige, und zwar unabhängig, ob er seinen Titel verteidigt oder nicht." Prost warnt: Eine schlechte Saison reicht da schon aus Prost, der in seiner Karriere (1985 bis 1993) 51 Rennen gewann, glaubt auch nicht, dass Schumi seinen Ferrari-Vertrag (bis 2006) erfüllt. "Auch wenn er immer seinen Spaß am Rennfahren betont - das kann sich schnell ändern." Als Beispiel nennt Prost den Finnen Mika Häkkinen. "Bei ihm war es genauso. Dem war auch plötzlich die Lust vergangen. Eine schlechte Saison reicht da schon aus." Schumi bleibt ruhig Schumi reagierte auf die Äußerungen nicht, beantwortet Fragen nach seinem Rücktritt mit gewohnt stereotypen Sätzen. "Solange mir mein Job Spaß macht, fahre ich weiter. Ans Aufhören denke ich überhaupt nicht." Seit Mittwoch absolviert Schumi in Fiorano (Italien) intensive Tests, um den 34-Punkte-Rückstand im WM-Kampf auf Fernando Alonso doch noch aufzuholen. |
Toyota droht Punktverlust
Es war zwar nur ein "administrativer Fehler". Doch der Irrtum könnte Toyota 29 seiner bisher 40 erkämpften WM-Punkte kosten. Weil das Formel-1-Team für die ersten vier Saisonrennen keine gültige Superlizenz besaß, könnten die Japaner aus Köln am grünen Tisch die Zähler wieder verlieren. Der Automobilweltverband Fia bestätigte gegenüber dem britischen Magazin "F1 racing" eine entsprechende Untersuchung. Das kann nur von Vorteil für Ferrari sein, da sie dann in manchen Rennen wieder in die Punkte rutschen, oder sogar mehr Zähler bekommen:) |
Fänd ich Shice....
Ob Lizenz hin oder her, es ist nur eine bürokratische Angelegenheit. Was zählt ist doch wohl die Leistung in den Rennen. |
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Also wenn jetzt schon wieder sowas anfängt, dann schieß ich die FIA bald zum Mond. Mich würde nur zu gerne interessieren, wo genau der Fehler liegt.
Denn, wie kommt die Fia eigentlich dazu jemanden zum Rennen zu zulassen, der nichtmal eine gültige Lizenz dazu hat??? Und wieso fällt das erst nach 5 gefahrenen Rennen auf. Stellt euch mal vor Toyota wäre Weltmeister und dann heisst es auf einmal: "Ihr hattet keine gültige Lizenz, deswegen werden euch alle Punkte aberkannt" :noe: Naja, typisch Formel 1 sag ich mal wieder. :blah: |
Ron Dennis: Ferrari selbst schuld an Reifen-Krise Ferrari hat mit dem F2005 eines der besten Rennautos der Formel 1, doch aufgrund der eklatanten Reifenschwäche von Bridgestone spielt Michael Schumacher in der Weltmeisterschaft derzeit trotzdem nur eine Statistenrolle. Als Entschuldigung will die Konkurrenz die Bridgestone-Krise jedoch nicht gelten lassen. Im Gegenteil: Ferrari sei am Desaster selber schuld, so der allgemeine Tenor. Bridgestone in Sackgasse getrieben Dieser Ansicht ist zumindest McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis: "Die Reifen sind Ferraris größtes Problem", sagte er der "Sun". "Diese Situation haben sie sich aber selbst zuzuschreiben. Ferrari hat Bridgestone in eine Position gezwungen, in der sie nur noch Reifen für sie entwickeln. Daher sind die anderen Teams zu Michelin gegangen, wo sie gemeinsam an der Konkurrenzfähigkeit der Reifen arbeiten. Ferrari sollte sich daran erinnern, wenn sie wieder einmal katastrophale Reifen haben." ________________ Meine Meinung dazu ist, es ist nicht falsch was Ferrari macht, warum sollten die andern Bridgestone Teams (Jordan/Minardi) die neusten Reifen bekommen, wenn nur Ferrari dafür testet, wenn die andern Teams wenigsten bissel mit testenwürden , würde das ganze schon anders aussehen.... |
Jetzt, wo Mercedes einmal wieder "Oberwasser" hat, meldet sich Ron Dennis auf seine gewohnte Art zurück. :rolleyes:
Es soll angeblich auch mit dem Gedanken gespielt werden, Kimi einen Vertrag auf Lebenszeit zu bieten. :lol: Nur damit Ferrari sich diesen Mann nicht sichern kann, da wohl alle das Potential des Fahrers erkannt haben. Um aber nochmal auf die Reifen zurückzukommen......... Berücksichtigt man, das alle anderen Teams mit Michelin fahren, also über Testergenisse aus ungleich mehr Fahrzeugen verfügen, kann man die bisherige Leistung der Roten und Bridgestone nicht hoch genug bewerten, da ja beim letzten Rennen fast ein Podiumsplatz drin gewesen wäre. |
Wenn du es so betrachtest hast du recht :) Ferrari hat sich ja schon oft etwas von den anderen Teams unterschieden, was ich in vielen Fällen sogar gutheiße.
Aber mitlerweile stelle ich mir die Frage, ob die sich in der Reifenfrage nicht angliedern sollten an die Michelinteams. Vorteil wäre dass dann auch Ferrari in der Testklausel mit den anderen Teams gleichziehen könnte, Hauptfaktor für die vielen Testfahrten Ferraris im Vergleich zu den restlichen Teams ist doch wohl die Reifenentwicklung. Wie problematisch ist es, mitten in der Saison oder wenn das nicht klappt in der Winterpause umzusteigen auf Michelinreifen? Ich habe keine Ahnung wie groß der Aufwand ist das Auto umzubauen und an neue Reifen anzupassen. Aber bei der derzeitigen Situation würde ich diese Möglichkeit auf jeden Fall in Betracht ziehen. Immer eine Frage von Aufwand und Nutzen aber bei solchen Sachen muss man auch langfristiger planen. Auch wenn Bridgestone es dieses Jahr schafft, einen einigermaßen konkurrenzfähigen Reifen zur Verfügung zu stellen, wie erfolgsversprechend sind die Bridgestonereifen in den kommenden Jahren? Ich glaube dass sich Michelin dann einen noch größeren Vorsprung herausarbeiten wird einfach aufgrund der quantitativen Testergebnisse. |
In der Saison 2003 hatte Ferrari das gleiche Problem mit den Reifen wie diese Saison, und in der Saison 2004 hatte Ferrari und Bridgestone die Sache umgedreht, und sind allen davon gefahren, also wie es aussieht ist sowas über eine Winterpause aufholbar :)
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